Audacity

Dieses Thema im Forum "Music" wurde erstellt von havemorefun, 24 April 2012.

  1. havemorefun

    havemorefun
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    guten nabend. ich hab mir vom Flohmarkt einen ION TTUSB Plattenspieler geleistet (noch original verpackt). dabei liegt auch eine Software (EZ Vinyl Tape Converter) bei, die wohl alles automatisch händelt, das Ergebnis ist auch schon sehr ordentlich ( soweit ich das beurteilen kann. Möchte man mehr, dann wird empfohlen mit dem kostenlosen Programm Audacity zu arbeiten, das klingt auch sehr interessant und nach einigen hin und her hab ich auch etwas bewerkstelligen können. Mich würde aber intressieren wie die Einstellungen zu nutzen sind um ein recht gutes Ergebniss zu bekommen. Meine Frage also: Kennt jemand das Programm und hat damit schon gearbeitet ? Vielleicht kann er eine kleine Einführung schreiben. Es gibt auch eine Hilfeseite aber die Beschreibt nur die Werkzeuge.
     
  2. havemorefun

    havemorefun
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    meine frage hat sich fast schon erledigt :) ich hab einiges an hilfen gefunden. heute morgen hab ich schon ein paar versuche gestartet und ich bin mehr als zufrieden mit dem ergebnis.
     
  3. Saphir

    Saphir
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    Na das hört sich doch gut an, wann kann ich Dir meine Plattensammlung vorbei bringen?
     
  4. havemorefun

    havemorefun
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    bring

    sie doch gleich alle vorbei, kannst sie morgen dann gleich wieder abholen. :kicher:
    nee mal im ernst ich hätte nicht gedacht das so ein "billiger" usb-player mit der software audacity so ein passables ergebnis ergibt. leider ist das alles mit arbeit verbunden, einziger trost ich will nur meine maxi's digitalisieren. wenn interesse besteht schreib ich mal ein ganz kleines tutorial oder so. aber ich hab auch gute tut gefunden.
     
  5. sNaKe

    sNaKe
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    na dann mal los
    was hat das teil gekostet???
    und dann kannst du gerne mal was zu Audacity schreiben, hab es auch schon ein paar mal benutzt aber
    so kleine Tricks und Einstellungssachen würden mich jetzt doch mal interessieren.

    Gruß Snake
     
  6. beatnik

    beatnik
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    Es klingt jetzt vielleicht etwas besserwisserisch - dies ist nicht meine Absicht, will nur mal meine Bedenken äußern.

    Innerhalb von 14 Jahren habe ich hunderte von Vinyls digitalisiert und dabei auch viel Lehrgeld bezahlt, aber auch inzwischen einen Standard erzielt, dass die Vinylaufnahme der CD vorzuziehen ist. Das geht aber nicht mal gerade so eben, sondern erfordert viel Erfahrung, ein gutes Gehör und sehr viel Feingefühl in den Abstimmungen. Um aus einer Vinyl eine CD zu erstellen kann man gut mal 4 Stunden Zeit veranschlagen. Deshalb habe ich auch nur die Alben digitalisiert, die nicht andersweitig verfügbar waren.

    Das A & O ist eigentlich ein guter Plattenspieler ohne Gleichlaufschwankungen, Rumpelgeräusche etc. Was tatsächlich ein guter Plattenspieler ist, das war bereits vor 30-40 Jahren eine Philosophie, die heute noch in Audioforen nachlesen kann und ich deshalb jetzt nicht detailliert aufführel. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass mit einem USB-Plattenspieler ein brauchbares Ergebnis zu erzielen ist.

    Die digitale Nachbearbeitung - ich benutze heute das Magix AudioCleaning Lab (ca. 30 €) - kann nur etwas werden, wenn das Ausgangsmaterial brauchbar ist. D.h. es muss ein bestmöglichstes Aufnahmeergebnis erzeilt werden. Bspw. spiele ich zur Aufnahme grundsätzlich nass ab (50% - Isoprophil-Alkohol, 50 % destilliertes Wasser) damit entfällt schon mal das leichte Knistern, das von statischen Aufladungen herrührt.

    Sofern das Thema Digitalisiern von Vinyls noch weiter interessiert, kann ich ja antworten oder mal etwas einkopieren, was ich an anderer Stelle schon dazu geschrieben habe.
     
  7. Muschik

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    Hallo havemorefun,

    mein Vater hat seine Plattensammlung (~200 LPs) ebenfalls mit einem recht günstigen USB-Plattenspieler und Audacity digitalisiert. Er war mit dem Ergebnis sehr glücklich, ist aber auch bei weitem kein audiophiler Hörerer. Letztendlich muss sowieso jeder für sich selbst entscheiden, was für eine Musikqualität ihm genügt.


    Grüße Muschik
     
  8. Saphir

    Saphir
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    @Beatnik: Deine Vorgehensweise klingt sehr interessant, aber auch aufwendig, wie Du selbst geschrieben hast. Mich würde irgendwann schon einmal interessieren wie Du das genau machst, denn ich habe auch eine Kiste Platten die ich in ferner Zukunft einmal digitalisieren möchte.
     
  9. beatnik

    beatnik
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    Ok dann kopiere ich mal ein paar Threads leicht modifiziert hier rein, so wie ich es bereits in einer meiner Musikgruppen in WKW geschildert und ausdikutiert habe.

    Meine HiFi-Anlage habe ich direkt mit dem PC verbunden. Der PC ist an der Anlage wie ein Tape-Deck angeschlossen. Line-Out (grün) des PCs geht an Tape In des Verstärkers und Tape Out des Verstärkers an Line-In (blau) des PCs. Auf diese Art und Weise kann ich alle bereits von HiFi-Seite vorhandenen Geräte nutzen Plattenspieler am Phonoeingang des Verstärkers, CD-Player am Aux-Eingang (den ich aber überhaupt nicht mehr nutze, da ich die CD ja auch am Rechner einlegen kann) sowie ein Tape-Deck. Theoretisch auch Radio, aber ich verfüge über keinen Tuner.

    (kleine Anmerkung - mit dem digitalen EIngang habe ich mich noch nicht befasst, da der Verstärker noch nicht über so etwas verfügte)

    Wenn aus räumlichen Gründen eine solche Verbindung nicht möglich ist (PC nicht im Wohnzimmer oder ähnliches) kann man um Aufnahmen zu machen auch ein Tape-Deck direkt an der Soundkarte am Line-In angeschlossen werden. Das passende Kabel und/oder Adapter müssen natürlich vorhanden sein. Oftmals von Cinch auf 3,5 mm Klinken-Stecker. Soll ein vorhandener Plattenspieler angeschlossen werden, ist dies möglich indem ein zusätzlicher Entzerrer-Vorverstärker zwischengeschaltet wird. Ein solches Gerät etwa Zigarettenschachtel groß besitze ich noch aus meinen Anfängen es hat damals etwa 20 Mark gekostet und war von Hama. Denke so etwas gibt es heute auch noch in entsprechenden HiFi-Märkten oder bequemer per Internet zu kaufen.

    In den letzten Jahren kamen sogenannte USB-Plattenspieler auf den Markt, die direkt angeschlossen werden können. Da ich aber eine perfekte Aufnahme machen möchte, halte ich von diesen Billiggeräten überhaupt nichts. Ich habe mir vor einigen Jahren für wenig Geld einen gebrauchten Plattenspieler von Panasonic zugelegt. Dies ist ein quarzgesteuerter Direct-Drive. Gleichlaufschwankungen wie bei mechanischen oder Riemenantrieben sind da ausgeschlossen. Außerdem verfügt das Gerät über einen separat gelagerten SME-Tonarm. Damit ist auch die Übertragung von Rumpelgeräuschen ausgeschlossen. Also im Prinzip alles was man aus der Vergangenheit über Plattenspieler wusste, gilt also auch hier. Je besser das Gerät, um so besser wird die Aufnahme. Wichtig erscheint mir auch die korrekt eingestellte Anti-Skating-Einrichtung (Fliehkraft-Ausgleich des Tonarms – insoweit dass beide Kanäle die korrekte Lautstärke erhalten – Abtastung der linken und der rechten Seite der Rille. Differenzen sind mit einem Programm das ich nutze allerdings digital nachträglich zu korrigieren. Nun am Tonabnehmersystem sollte natürlich auch nicht gespart werden und die Auflagekraft des Tonarms sollte wegen Rumpelgeräuschen ebenfalls so gering wie möglich eingestellt sein. Dies kann allerdings bei beschädigten Platten problematisch sein, da es leichter zum Springen oder Hängenbleiben der Platte kommt. Man muss also durch Ausprobieren das richtige Mass finden.

    Außerdem spiele ich alle Platten für die Aufnahme Nass ab. Lencoclean hat ein solches System schon vor mindest 30 Jahren auf den Markt gebracht, das immer noch zu erwerben ist. Ich benutze allerdings nicht deren Flüssigkeit. Abgesehen davon, dass diese zu teuer ist, verklebt diese die Platten (einmal nass, immer nass). Aufgrund einer Empfehlungen eines örtlichen HiFi-Profis mische ich mir meine Flüssigkeit selbst aus Isopropylalkohol und destiliertem Wasser 50:50. Wenn man die Platten vorsichtig nach dem Abspielen mit einem faserfreien Tuch abtupft (ich nehme Papiertaschentücher) bleiben keine Rückstände.

    Ein grundsätzliches Problem ist bei Platten nicht in den Griff zu bekommen. Das berühmte eiernde Geräusch. Das passiert dann, wenn bei der Plattenpressung geschludert wurde und das Loch nicht exakt in der Mitte ist - das kommt tatsächlich vor. Eiern lässt sich weder bei der Aufnahme verhindern oder digital ausgleichen (zumindest ist mir nichts diesbezügliches bekannt).

    Leichtes Knistern, das durch statische Aufladungen erzeugt wird ist durch das Nassabspielen praktisch ausgeschlossen. Kann allerdings noch auftreten, wenn der Film reißt. Ich sprühe deshalb immer etwas Flüssigkeit zusätzlich über die Platte.

    Wellen an Platten verursachen Sprünge, dem kann allenfalls mit einer erhöhten Auflagekraft des Tonarms entgegengewirkt werden, was aber wie beschrieben andere Nachteile mit sich bringt.

    Schwere Kratzer werden digital rigoros rausgeschnitten (sind’s zu viele dauert das Stunden und man muss sich Fragen, ob sich die Arbeit lohnt). Leichtere Kratzer werden durch entsprechende Tools gedämpft. Dazu aber später mehr.

    Soweit für heute - Nun erst mal lesen, verdauen und Fragen stellen.
     
  10. Saphir

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    Meine Herren, Du hast Dir wirklich sehr viel Arbeit damit gemacht! Ich werde mir den Thread mal merken für den Zeitpunkt, wenn ich meine Platten digitalisiere.

    Vielleicht kannst Du noch kurz etwas über die verwendete Software schreiben.

    Ich überlege mir gerade den Unterschied zu einem USB Plattenspieler, vorrausgesetzt der USB Plattenspieler ist hochwertig, hätte er den Vorteil einer digitalen Übertragung.
     
  11. beatnik

    beatnik
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    Aus deiner Aussage wäre also schlusszufolgern, dass man sich bei der Anschaffung eines Plattenspielers, schon Gedanken um die darin verarbeiteten Einzelkomponenten machen sollte und auf was da zu achten ist. Sollte es ein "High-End"-USB-Plattenspieler mitbringen, wäre dies sicher der richtige Ansatz. Nur mal so nebenbei bemerkt, meinen Plattenspieler habe ich gebraucht für 200 € erstanden - ich denke der hat mal mind. 2.000 DM gekostet. Für 200 € glaube ich einfach nicht, dass man da etwas Gescheites bekommt. Das legt man mindest für das Tonabnehmersystem hin.

    Selbstverständlich ist bei der Anschaffung auch zu überlegen, wieviel man das Ganze nutzen will. Ich bewege ich mich halt auch in Musiksparten, wo es manche Vinyls einfach nicht auf CD gibt.

    Seit letztem Jahr habe ich Windows 7 64bit Home Premium auf meinem neuen Rechner - leider läuft darunter meine früher eingesetzte Software nicht mehr. Ich habe mir deshalb das MAGIX Audio cleaning Lab 17 deLuxe für ca. 30 € zugelegt. Seitdem habe ich damit ca. 50 Vinyls digitalisiert und bin mit den Ergebnissen auch einigermaßen zufrieden - habe zu diesem Programm aber halt noch nicht die letzten Geheimnisse entschlüsselt. Es ist halt eine Riesenumstellung, wenn man vorher 10 Jahre lang ein und dieselbe andere Software genutzt hat.

    Mit diesem Programm kann man sowohl aufnehmen, restaurieren als auch brennen und vieles mehr. Darüber gibt es ein Einführungsvideo

    MAGIX Audio Cleaning Lab - Audio bearbeiten

    Sehe gerade, dass es inzwischen die Version 18 zum Preis von 49,99 € gibt. Hier kann man sich die 30 Tage Testversion laden

    Free Download von Gratis Software - MAGIX

    etwas runterscrollen zu
    [h=2]MAGIX Audio Cleaning Lab MX[/h]
     
  12. beatnik

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    Hier mal einer kleiner Exkurs:

    Schallplatten digitalisieren ist schon ein umfangreiches Kapitel für sich. Ich möchte aber auch die selbstgebrannte CD in einer schmucken Verpackung haben.

    Da das Schallplattencover auf keinen marktüblichen Scanner passt, gehe ich ins Freie und fotografiere es einfach ab.

    Cover auf den Boden legen, auf die Lichtverhältnisse achten (Schatten, damit es nicht blendet), exakt darüber stellen (sonst entstehen stürzende Linien) und den Autofocus fixieren (Auslöser antippen, bis Focus stimmt). Die Fotonachbearbeitung (Ausschneiden und Geradestellen, Kontrast und Schärfe) lässt sich mit dem kostenlosen Programm Picasa gut bewerkstelligen. Für den exakten Ausdruck benutze ich seit Jahren die CD-Druckerei von Data-Becker. Da ich alle CDs in Slim-Cases aus Platzgründen verstaue, passt das quadratische Format der LP sowohl von Vorder- sowie Rückseite exakt.
     
  13. havemorefun

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    moin...
    wie schön das ich mal ein neu ich Thema angestossen habe. Also ich hab mir nur einen billigen USB-Plattenspieler gekauft um überhaupt mal zu sehen wie das alles zu handhaben ist. Ich muss Beatnik recht geben wenn er sagt, das der Plattenspieler schon das A und O für eine richtige Aufnahme ist. Ich reinige /wasche meine Platten werden vorher gründlich , hier gehen die Meinungen sehr auseinander von ein paar mal nass abspielen(Iso und Wasser im gleichen Verhältniss) danach kann man wieder trocken abspielen. Zuerst höre ich mit Kopfhörer die Platte ab und achte dann auf knacken , knistern oder andere Geräusche. Dann spiele Ich die Platte ab und nehme sie erst einmal auf mit Audacity auf (das ist kostenlos) und das BESTE Programm ist überall in Netz zu lesen. Audacity zeigt schon während des einlesens die Übersteuerung an, die sich nicht ganz vermeiden läßt, man könnte die Einstellung Gain auswählen ich belasse es aber bei den Voreinstellungen. Nach der Aufnahme Normalisiere ich die Aufnahme (unter dem Menü Effekte zu finden)., anschließend vergrößert man die Wellenform und markiert die rauschende Stelle, Audacity mißt dann die Störung bzw. das rauschen und ein zweiter Aufruf korrigiert dann das Rauschen. Mit dem Anfang und dem Ende vom Track wird genauso Verfahren die Tracks können noch ein.- und ausgeblendet werden. Mit dem Werkzeug Audacity ist aber noch sehr viel mehr möglich aber mir fehlt die Zeit und ich bin erst mal mit dem ergebnis zufrieden ( möglich ist aber das ich die Ergebniss nochmal überarbeite wenn es mir in den Kopf kommt. Ich denke mal das Ergebniss läßt sich noch wesentlich verbessern wenn man sich besser eingearbeitet hat in Audacity. Also schaut es Euch einmal an. Dem Plattensp. liegt aber noch ein Programm bei, das die wichtigsten Einstellung automatisch übernimmt. Viel Spass dabei.

    geht leider nicht ein bürstchen mitlaufen zu lassen. beatnik schau dir Audacity mal an.
     
  14. beatnik

    beatnik
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    Bin mal gespannt auf deine weiteren Ausführungen zu Audacity ist ja auch das eigentliche Thema.

    Bevor ich auf das Magix umgestiegen bin, habe ich übrigens über Jahre WaveLab genutzt (läuft leider nicht unter Win 7). Das Aussteuerungsproblem hatte ich nie. Im Gegenteil ich steuerte lieber etwas niedriger aus, um etwas Luft für nachträgliche Verbesserungen zu haben (DC-Ausgleich, Morphing - über diese Themen wird noch separat zu reden sein). Man kann die Aufnahme natürlich auch nachträglich im Pegel absenken. Ich denke aber es ist besser erst gar keine Übersteuerungen zu riskieren. Bei Magix erfolgt die Austeuerug automatisch.

    Abgesehen von deinem Waschprogramm, lässt du aber doch während der Aufnahme sicher auch einen Bürstchen in einem Film aus ISO/Wasser mitlaufen? Auch gereinigte Platten verursachen Knistergeräusche durch statische Aufladungen.
     
  15. havemorefun

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    Das Aussteuerungsproblem hatte ich nie. Im Gegenteil ich steuerte lieber etwas niedriger aus, um etwas Luft für nachträgliche Verbesserungen zu haben (DC-Ausgleich, Morphing - über diese Themen wird noch separat zu reden sein). Man kann die Aufnahme natürlich auch nachträglich im Pegel absenken. Ich denke aber es ist besser erst gar keine Übersteuerungen zu riskieren. Bei Magix erfolgt die Austeuerug automatisch.

    Ich denke mal das wird auch mit Audacity möglich sein.
     
  16. havemorefun

    havemorefun
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    hier noch was von heise

    hab noch was gefunden von ct heise: http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Video-Rettung-in-hoechster-Not-883524.html
     
  17. Saphir

    Saphir
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    Also ich denke schon, das wichtigste ist ein guter Plattenspieler, die Frage nach dem kosten Nutzen ist aber die entscheidende. Viel Geld für einen Plattenspieler ausgeben, den man dann nicht mehr benutz macht keinen Sinn. Wenn es bei mir mal soweit ist, werde ich meine vorhandenen Plattenspieler verwenden (es sei denn es bietet sich eine kostenlose bessere Möglichkeit).

    Was die Software angeht, finde ich ja Wavelab sehr gut aber der Preis... Magix scheint für den hier vorgestellten Zweck ausgelegt zu sein und wenn die Presets gut sind, ist es bestimmt eine Alternative weil Zeitsparender. Gutes Mastering oder Restoring will halt gekonnt sein. Audacity sagt mir von der Beschreibung noch nicht viel aber Open Source hat auch etwas.

    Ich finde es jedenfalls toll, dass es hier noch ein paar Fans der guten alten Venyls gibt :)
     
  18. beatnik

    beatnik
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    Fan des alten Vinyls ist sicher etwas übertrieben. Systembedingt bringt die Schallplatte halt Nachteile mit sich. Eine fehlerfreie Platte kann jedoch viel Freude bereiten da sie irgendwie einen wärmeren satteren Klang mitbringt.

    Sofern bereits ein Plattenspieler vorhanden ist solltest du ihn nutzen ein USB-Spieler wird vermutlich nicht besser sein. Der Anschluss kann entweder über den Phoneingang der Stereoanlage erfolgen, die wiederum am Line-In (blau) der Soundkarte angeschlossen wird oder aber auch direkt, dann ist aber wie oben bereits beschrieben ein Entzerrer-Vorverstärker zwischenzuschalten.

    Entzerrvorverstärker

    Hier mal die technische Beschreibung und die Wirkungsweise

    Ein solcher Vorverstärker liegt häufig bei entsprechendem Aufpreis entsprechender Software bei.

    Dieses Gerät wird mit einer 9V Blockbatterie betrieben und hatte ich zu Beginn meiner Digitalisierungsarbeiten im Einsatz. Damals waren PC und Stereoanlage noch an unterschiedlichen Standorten. Es kKostete ca. 20 DM jetzt 30 €

    Hama Stereo-Phono-Vorverstärker "PA-005": Amazon.de: Elektronik


    Unter Umständen muss ich meine Ansicht zu USB-Plattenspielern revidieren, wenn ich mir dieses Teil anschaue, die technischen Daten lese und ebenso die entsprechenden Rezessionen. Allerdings ein besseres Tonabnehmersystem sollte man dem Gerät schon gönnen.

    http://www.amazon.de/Omnitronic-DD-...-Plattenspieler/dp/B00112C9B4/ref=pd_sim_sw_3
     
  19. Saphir

    Saphir
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    Ich habe noch ein Mischpult, welches ich zwischenschalten könnte, dass tut es auch.

    Der von Dir verlinkte Plattenspieler sieht so aus wie meine (nur sind meine schwarz). Die günstigen Modelle haben nur den nachteil, dass sie hingegen zum original Technics einen schwächeren Motor haben und das Gehäuse aus Plastik ist, was Vibrationen leichter überträgt. leider konnte ich mir damals den Technics nicht leisten.
     
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